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Donnerstag, 15. Juni 2017

Hakenkreuz - Sinn und Ursprung

Der wirkliche Sinn und Ursprung des Hakenkreuzes:

Das Hakenkreuz (Swastika oder auch Sonnenrad) ist zu Beginn unserer Zeitrechnung bei den germanischen Stämmen an hunderten mit Leichenbrand gefüllten Urnen, an zahllosen Schmuckstücken und Waffen, Stoffen und Geräten so oft zu finden, dass man von einem germanischen Nationalsymbol sprechen kann. Und sogar bis an die 3000 Jahre vor dieser Zeit, also weiter zurück bis in die Steinzeit der nordischen Kultur Norddeutschlands, aus der sich das spätere Germanenvolk erst entwickelte, finden wir das Hakenkreuz. Es ist wirklich mit unserem Germanien verbunden.

Will man nicht den festen Boden unter den Füßen verlieren, so muss man bei der Betrachtung der Geschichte des Hakenkreuzes von den Fundtatsachen ausgehen, indem man sämtliche bei Ausgrabungen gemachten Funde von Hakenkreuzen, die sich über fünf Jahrtausende verteilen, genau untersucht. Nur dann kann man sich ein Bild über die Wanderwege des Hakenkreuzes in der Vorzeit machen, wenn man jedes einzelne zutage gekommene Stück genau datiert und außerdem daraufhin betrachtet, welche Bedeutung an ihm das Hakenkreuz haben kann, welcher Sinn ihm innewohnt.

Bestimmen wir das Alter aller Hakenkreuzfunde, so ergibt sich, dass die ältesten in Europa liegen, und dass gleichaltrige sich nur auf der Linie finden, auf der sich die indogermanischen Wanderungen der jüngeren Steinzeit vollzogen haben, die ja von Europa ausgingen und über Kleinasien bis nach Indien führten. Je weiter wir uns von diesem Gebiet entfernen, umso jünger werden die bisher gemachten Funde.

Innerhalb von Europa finden wir das Hakenkreuzsymbol in der vorgermanischen, nordischen Kultur der jüngeren Steinzeit, und zwar ist es im Hünengrab von Drosa bei Köthen und auf einem Spinnwirtel der sogenannten Salzmünder Kulturgruppe, die ebenfalls nordisch ist, in Roßlau an der Elbe gefunden worden. Gleichzeitig ist es in dem Gebiet von Böhmen bis Siebenbürgen in der Zeit um 3000 vor Chr. verbreitet. Hier wohnten im Gegensatz zu dem deutschen Gebiet südindogermanische Stämme, die der nordischen Kultur eng verwandt waren.

Wir können dann feststellen, dass von hier aus über Troja das Hakenkreuz um 2500 vor Chr. nach Kleinasien kommt. Wir finden es in derselben Zeit bei dem unsemitischen Volk der Sumerer, den ältesten Einwohnern Mesopotamiens. Später ist dann in ganz Mesopotamien unter semitisch- babylonischer Herrschaft das Hakenkreuz unbekannt.

In den Kulturschichten von Susa (Persien) hatte es sich ebenfalls gefunden, aber auch hier reicht das Alter nicht viel über 2000 vor Chr. hinaus, und schließlich kam es an der Pforte nach Indien zutage. Das tragende Element ist die Gruppe der Induskultur. Diese Kultur hat Beziehungen zu Susa. Weiter ist das Sinnbild über das gleiche Gebiet in der Frühzeit nicht hinausgedrungen, denn im eigentlichen Indien finden wir es erst in der Zeit vum 500 vor Chr. gebräuchlich. Hier heißt es "Swastika", was so viel wie "Glücksbringer" bedeutet, und spielt im Buddhismus, der ja in dieser Zeit entstand, eine außerordentliche Rolle. Es ist noch heute innerhalb der Sekte der Djains sehr gebräuchlich, als siebentes ihrer heiligen Sinnbilder und als Freudenbote, ihr heiligstes Zeichen. Es wird bei ihnen nicht nur an allen Tempeln angebracht, sondern auch im Gottesdienst selbst sehr geschickt aus Reismehl gestreut, indem zuerst mit dem Mehl eine kreisförmige Fläche zugedeckt und dann mit dem Finger in diesen Kreis ein Hakenreuz hineingezogen wird.

Sonntag, 2. Oktober 2016

DRAMA AM RANDE DER GESCHICHTE

Unter Kaiser Tiberius kam die dramatische Schicksslswende für die Kelten. Heftige Verfolgungen begannen. Tiberius sah besonders in der Tätigkeit und dem Einfluß der Druiden eine politische Gefahr und die Ursache für das unerschütterliche Beharrungsvermögen keltischen Wesens. Um den Kelten die geistige Führung endgültig zu nehmen, wurde eine erbarmungslose Verfolgung der Druiden eingeleitet. Wer einen Druiden verbarg, ihn nicht den Römern auslieferte, ihm weiterhalf, ja, wer nur den Namen eines gesuchten Druiden wußte, wurde getötet, seine Sippe ausgerottet, das Vermögen eingezogen.
Durch die Ausrottung der Druiden blieben die Kelten ohne geistige Führung und wahren gezwungen, ein Leben zu führen, in dem die Verrichtung keltischer Weiheriten und Bräuche nicht oder kaum mehr möglich war. Das Gefühl des Einsseins mit den Schöpfungskräften, ihre Existenzgrundlage, wurde zutiefst erschüttert, weil ihnen der Zugang zu ihrem innersten Lebenssinn brutal versperrt wurde. Der Mensch muß aber mit den Kräften des Ursprungs verbunden bleiben, will er überleben, ob er dies weis oder nicht, ob er sie Götter oder Naturweisheit nennt.
Im Wiederspruch der Christenheit
Von Martha Sills-Fuchs
Wiederkehr der Kelten
(Kapitel XVII)

Rituale

Wesen und Sinn von Ritualen
Die verbreitete Ansicht, daß es in der Religion nicht auf Rituale ankäme, sondern auf "innere Einstellung” und ähnliches, ist dem Heidentum fremd. Sie geht auf die Vorrangstellung des "Glaubens” für die Protestanten zurück, die im Heidentum sinnlos wäre: Religion ist für uns gerade kein Glaube, der untätig-still im Inneren ruht, sondern lebendige, aktive Begegnung mit dem Heiligen - ein spiritueller Weg, den man tätig gehen muss. Oder "reiten”, wie unsere Ahnen sagten, die ihm die Rune Raiðo, Ritt, zuordneten. Wörter desselben Ursprungs sind "Ritus, Ritual”. Religion bedeutet, zu den Göttern zu reiten. Die Riten sind es, die uns mit ihnen verbinden und damit das ausmachen, was wir aktiv zu dem beitragen können, was religio bedeutet – Rückverbindung zum heiligen Ursprung, unseren Wurzeln. Sie wollen beizeiten begossen sein, wenn aus ihnen ein Baum wachsen soll. Met ist dafür genau richtig.

Heidnischer Ritus und "Gottesdienst"
Heidnische Riten dienen nicht dazu, die Götter zu "besänftigen”, "günstig zu stimmen” oder ihre Gunst zu "erkaufen”. Das sind bewusste Missdeutungen der Christen, um ihre eigene Auffassung vom Ritual als "Gottesdienst” umso "reiner” scheinen zu lassen. Denn sie nennen es fromm, ihrem Gott in Demut zu "dienen”, ohne davon Nutzen zu haben. "Frommen” heißt aber "nützen”. Eben deshalb nannten unsere Vorfahren einen Menschen, der die Riten beachtet, fromm, weil er damit "zu Nutz und Frommen” des Stammes handelt. Heidnische Religion ist êh, d.h. ein Verhältnis auf Gegenseitigkeit, das auch die Götter zur Treue verpflichtet. Wir sind nicht ihre Sklaven, sondern freie Gefolgsleute.

Do ut des - Du ut possis dare

Diese Gegenseitigkeit drückt auch die lateinische Formel "Do ut des” (Ich gebe, damit du gibst) aus: Wer opfert, hat ein Recht auf Gegenleistung. Man soll daher sparsam opfern und nichts Unmögliches erwarten, wie die Edda mahnt: "Besser nichts gegeben als zuviel geboten. Die Gabe will stets Vergeltung” (Hávamál). Der Grundgedanke des Opfers ist also der des Gegengeschenks für die Geschenke der Götter und der Natur: Wer z.B. Met opfert, wenn er aus einer heiligen Quelle Wasser schöpft, opfert ihr nicht als einer Gottheit, sondern gibt ihr ein Gegengeschenk. Eine magische Interpretation des Opfers ist "Do ut possis dare” (Ich gebe, damit du geben kannst). Dann ist es eine Zufuhr von Energie, feinstofflicher oder auch physikalischer Natur, durch die ein Wesen gestärkt – vor allem bei Naturgeister-Ritualen wie dem Álfablót – oder ein Prozeß unterstützt wird, wie es bei den Jahreszeit-Riten der Fall ist: Es wird auch ohne Opfer Frühling, doch mit ihm wirken wir magisch an der Kräftigung der Natur mit.

Elemente der Ritengestaltung
Obwohl nichts gegen ein festes Ritualschema einzuwenden ist, wie es das Book of Blotar von Odinic Rite England enthält, zieht man bei der Odinic Rite Österreich meist eine spontane Festgestaltung vor. Diese Feste sind keine Erfüllung ritueller Vorschriften, sondern Rituale der Kommunikation mit den Göttern und der Natur und daher jedes mal neu, persönlich und interaktiv: Es kann sein, dass alles anders wird als erwartet. Einige Elemente kehren aber immer wieder:

1. Der Kreis: Zu Beginn des Rituals bildet man einen Kreis oder ziehen ihn rituell, um den Festort als Heiligtum (nord. vé ) zu definieren, nach außen und in sich zu schließen und vor schädlichen Kräften zu schützen. Nach dem Ritual wird er wieder ausdrücklich geöffnet.

2. Erde und Feuer: Jedes Ritual soll erdnah, im Freien, nach Möglichkeit in der Nähe von Bäumen und Wasser stattfinden. Notfalls holt man Erde ins Zimmer. Zu größeren Riten gehört das heilige Feuer, das gegebenenfalls durch Fackeln oder Kerzen ersetzbar ist.

3. Das Trankopfer: Bei Festriten (Blótar) und immer, wenn ein Geschenk angebracht ist, bringt man ein Trankopfer dar. Met oder Bier wird mit dem Thorshammer geweiht, ein Teil fließt auf die Erde, der Rest wird getrunken. Das Horn kreist in Sonnenrichtung (rechts herum). Auch Getreide usw. kann als Opfer verbrannt werden. Tieropfer lehnt man heute weitgehend ab.

4. Der Runengesang (Galðr): Das ist ein eigener magischer Ritus, der sehr mächtig ist und gerne in Blotar integriert wird. Man singt bestimmte Runen, die speziell zum Anlaß passen, oder die ganze Runenreihe.

5. Die Erdung: Wenn man mit Energien arbeitet, muß man sich danach erden, d.h. unverarbeitete Energie, die den Organismus schädigen würde, in die Erde ableiten, z.B. indem man sich flach hinlegt und sie abfließen läßt. Schutzkreis und Erdung sind bei magischen Ritualen unerlässlich.

Der Ort der Rituale
Heidnische Rituale finden vorrangig in der freien Natur, am besten in Wäldern, auf Wiesen und Lichtungen, am Wasser oder bei heiligen Bäumen oder Steinen statt. Tacitus erfuhr von den Germanen, daß sie es "für unter der Würde der Götter" hielten, sie "in Wände zu sperren." Das Mindesterfordernis für ein Ritual ist der Kontakt zur Erde. Beim Blót (Fest mit Trankopfer) wird Met auf die Erde gegossen. Wenn man nicht ins Freie kann, bereitet man daher ein Gefäß mit Erde vor, auf die man den Met gießt.

Der ideale Platz für die meisten Rituale ist ein natürlicher Kraftort in einem Wald. "Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit", sagt Hermann Hesse.
Im Keltischen sind die Wörter für wissen, vid, und Wald, vidu, fast gleich. Im Germanischen heißt wissen vita und Wald widu. Der Wald ist ein Ort von Wissen und Weisheit und als solcher auch ein Ort Wodans, der im Wald, engl. wood, verehrt wird. Der lateinische Begriff nemus, heiliger Hain, der mit keltisch nemeton identisch ist, kommt vom selben Stamm wie numen, das heilige Geheimnis. Jeder Kultort soll am Beginn des Rituals geweiht werden.

Rituelle Gegenstände

Um ein heidnisches Ritual durchzuführen, braucht es an sich keine besonderen Gegenstände außer denen, die aus praktischen Gründen nötig sind. Da dies aber immer wieder die gleichen sind, haben sich dafür schon im Altertum bestimmte Bräuche entwickelt: Diese altehrwürdigen Dinge sind Symbole der Verbundenheit mit den Vorfahren, besitzen durch rituelle Weihe und wiederholten Gebrauch eine magische Kraft.

Der Thorshammer

Der magische Blitz-Hammer Mjöllnir, mit dem Thor in den Mythen Götter und Menschen vor ihren Feinden schützt, ist ein traditionelles Schutzamulett, das in der Wikingerzeit, als sich die Christen Kreuze umhängten, zum demonstrativen Symbol der Treue zu den Göttern (Ásatrú) wurde. Daher trägt man auch heute Thorshammeramulette als Zeichen der Zugehörigkeit zum Heidentum. Sie sind Stilisierungen des mythischen Hammers mit "zu kurz geratenem Stiel" und wurden immer schon in der "Friedensrichtung" mit dem Hammereisen nach unten getragen. In die Hand genommen, können sie auch für rituelle Handlungen wie das Hammer-Ritual verwendet werden. Einige Heiden besitzen auch größere Thorshämmer, die sie für solche Rituale verwenden.

Das Methorn

Ein unverzichtbarer Gegenstand für alle Rituale, die mit einem Trankopfer verbunden sind, ist ein Gefäß für den Opfertrank – am besten Met oder andernfalls Bier. Traditionell bevorzugt man Hörner. Natürlich eignet sich aber auch jedes andere Gefäß, das groß genug für die Anzahl der Festteilnehmer ist. Denn das Horn dient nicht nur zum Ausgießen des Opfers, sondern wird auch herumgereicht, damit jeder seinen Trinkspruch sagen kann.

Altar, Feuer- und Erdschale

Bei Festen im Freien braucht es keinen Altar, denn das Trankopfer kann direkt auf die Erde gegossen werden. Auch für die Feuerstelle reicht ein Schutz aus Steinen. Wer oft in Innenräumen feiern muss, baut sich am besten einen dauerhaften Altar aus Holz oder Stein mit einem Gefäß aus natürlichem Material, das mit Erde gefüllt ist und das Trankopfer aufnehmen kann ("Trygill" genannt), und einer brandsicheren Feuerschale oder Kerzenleuchtern.

Götterbilder und Symbole

Der keltische Heerführer Brennos lachte sich bekanntlich krumm, als er die Götterbilder von Delphi sah. Später übernahmen aber auch Kelten und Germanen die mediterrane Bildtradition oder entwickelten wie die Wikinger eine eigene Kunst geschnitzter Götterbilder. Ob man sie haben will, ist also Ansichtssache. Gebraucht werden sie nicht. Eine Alternative sind traditionelle Symbole wie die Irminsul, die als Abbild des Weltbaums für die Einheit aller Welten steht.

Schwert, Armring und Torc

Diese Dinge sind für Rituale nicht unbedingt nötig, werden aber aus Tradition gerne verwendet.

Schwerter dienen rituell zum Ziehen des Schutzkreises und sind sonst nur traditionelle Symbole der Freiheit und Selbstverantwortung (Leibeigene in christlicher Zeit durften keine Schwerter besitzen).

Der Armring, in der Regel aus Silber, ist das nordische Rangabzeichen des Godi, das er beim Blót anlegte und sonst auf dem Altar liegen ließ. Auf solche Altarringe kann man auch Eide schwören.

Der Torc ist ein Halsreif, welcher die langjährige und intensive Zugehörigkeit zum Glauben anzeigt.

Beliebte Ritualtexte und Sprüche

Grüße, Segenswünsche und Schwurformeln

Ásaheill Heil der Götter (Isländischer Heidengruß)

Ár og fríðr - Til árs og fríðar Gute Ernte und Frieden - Auf gute Ernte und Frieden (Segenswunsch der Wikinger)

Hjálpi mér svá Freyr og Njörðr og hinn almáttki áss So helfe mir Freyr und Njörd und der allmächtige Ase (Schwurformel der Vikinger)

Heilir Æsir, heilar Ásynjur, og öll ginnheilög goð Heil den Asen, Heil den Asinnen, und allen hochheiligen Göttern (Lokasenna 11)

Heill þú farir, heill þú aftr komir, heill þú á sinnum sér! Heil denn fahre, heil denn kehre, Heil dir auf deinen Wegen! (Vafþrúðnismál 4)

Svá hjálpi þér hollar véttir, Frigg og Freyja og fleiri goð. So mögen milde Mächte dir helfen, Frigg und Freyja und viele der Götter. (Oddrúnarkviða 9)

Trinksprüche der Walküre (Sigrdrífumál 3 + 4)

Heill dagr! Heilir dags synir! Heil nótt og nift! Óreiðum augum lítið okkr þinig og gefið sitjöndum sigr!

Heil Tag! Heil Tagsöhne! Heil Nacht und Nährboden! Achtsamen Auges blickt her auf uns Und gebt den Versammelten Sieg!

Heilir Æsir! Heilar Ásynhur! Heil sjá in fjölnýta fold! Mál og mannvit gefið okkr mærum tveim og læknishendr, meðan lifum!

Heil Asen! Heil Asinnen! Heil fruchtschweres Feld! Rede und Rat bereitet uns beiden Und heilsame Hände!

Freyjas Gebet an Odin und Thor (Hyndluljóð 2 - 4)

Biðjum Herjaföðr í hugum sitja, hann geldr og gefr gull verðungu; gaf hann Hermóði hjalm og brynju, en Sigmundi sverð at þiggja.

Laßt Heervater um Hilfe und Huld uns anrufen! Er vergilt und gönnt viel Gaben den Seinen: Helm und Harnisch gab er Hermodur, Mit scharfem Schwert beschenkte er Siegmund,

Gefr hann sigr sumum, en sumum aura, mælsku mörgum og mannvit firum; byri gefr hann grögnum, en brag skaldum, gefr hann mannsemi mörgum rekki.

Gibt Sieg den einen, Besitz den anderen, Gewandte Worte und Witz den Rednern, Seewind den Seglern, Gesänge den Dichtern, Manchem Manne Mut und Geschick.

Þórr mun hon blóta þess mun hon biðja, at hann æ við þik einart láti.

Dem Thor werde ich opfern, den Thor werde ich bitten, daß er wohl sich erweise weiterhin dir.

Spruchweisheiten verschiedener Eddalieder

At þú of öxl skjótir, því er þér atalt þykkir - sjálfur leið þú sjálfan þik! Von der Schulter dir schiebe, was falsch dir erscheint - Du selber leite dich selbst!

(Grógaldr 6)

Eldur er bestur með ýta sonum og sólar sýn, heilyndi sitt, ef maður hafa náir, án við löst at lifa.

Feuer ist das beste für die Menschensöhne und der Schein der Sonne und seine Gesundheit, wenn man sie haben kann, ohne in Schande zu leben.

Havamál 68

Haltr ríður hrossi, hjörð rekur handar vanur, daufur vegur og dugir. Blindur er betri en brennur sé, nýtur manngi nás.

Der Hinkende reitet, der Handlose wird Hirt, der Taube taugt noch zum Kampf Blindsein ist besser als verbrannt zu werden, niemandem nützt ein Toter.

Havamál 71

Deyr fé, deya frændur, deyr sjálfur ið sama. en orðstír deyr aldregi, hveim er sér góðan getur.

Besitz stirbt, Sippen sterben, du selbst stirbst wie sie. Doch niemals stirbt dem der Nachruhm, der sich guten gewann.

Havamál 76

Sonntag, 25. September 2016

Germanen sind standhaft

Germanen waren sich stets selbst genug.
Germanen haben es nicht nötig gehabt irgendwelche Gebäude in den Himmel wachsen zu lassen um andere dafür zu knechten.
Germanen war es viel wichtiger die Natur als höchsten Maßstab aller Dinge zu betrachten.
Ihnen war das Wohlergehen der eigenen Sippschaft unter der Führung von Naturkundigen, namentlich Druiden wichtiger.
Ihnen vertrauten sie ihre Bedürfnisse, in Zeiten der Not und Sehnsucht an.
Germanen war es nicht wichtig die Mutter Erde auszubeuten. Sie nahmen sich das was sie benötigen um auch im Winter ein anständiges Leben, ausgefüllt mit Trunk und Tradition zu pflegen. Niemand allein als die Natur hat sie das gelernt. Manche nennen die Germanen noch heute Barbaren, nur weil sie es verstanden ihre geliebte Erde, die heiligen Heine und ihre Frauen, Kinder, Alten, Weisen und Äcker, trefflich zu verteidigen. Die Altvorderen haben nicht nötig gehabt, Ihr wissen schriftlich zu hinterlassen. Sie haben ihre Tradition täglich gelebt und notfalls den gegeben Umständen angepasst. Germanen haben es in dem von mir beschriebenen Kontext ihrer Handlung und Vorgehensweise sogar geschafft, eine außerordentliche Versammlung einzuberufen, unter der Führung der weisen Druiden und Tapferen Krieger, als auch Stammesfürsten. Diese einzigartige Versammlung führte zu dem Resultat, die sich die über den Limes hinaus bewegende Römische Armee mit weit über 10000 Mann, vernichtend von den Germanen geschlagen wurden um ihre Kinder, Frauen, Alten und Weisen, ihre heiligen Heine, die ihnen so viel bedeuteten mit heroische Macht zu verteidigen. Das Volk der Germanen zieht es heute noch vor, in überwiegender Übereinstimmung mit seinem Gegenüber, in Akzeptanz zu leben, mehr ist nicht nötig. Als Dankeschön für die überaus friedliche Handhabe der Germanen wurden sie mit allerlei schnöden Waren, wie u.a. Gold, Edelsteine und Wein in den Zwietracht geführt. Um ehrlich zu sein wurden die Germanen nach dem Erfolg in der Schlacht gegen die Römische Armee, erfolgreich Infiltriert. Der Hass der Römer muss wohl unermesslich gewesen sein, daß ein so angeblich Primitives Volk von Barbaren, die nichts anderes im Sinn hatten als ihren Grund zu verteidigen, ohne dabei die damalige halbe Welt zu knechten, mit Brot und Spiele, die Armee der waren Barbaren mit Mut und Tapferkeit schlugen. Nicht genug – kurz darauf entsprang eine Jüdische Sekte in Rom, die sich den Auftrag gesetzt hatte, die Germanische Bevölkerung mit ihrem Singsang vom vermeintlichen “Erlöser” zu besudeln. Diese nannten sich später auch noch Priester und verdrängten die wahren Priester aus der Gemeinde der Druiden aus der Germanischen Bevölkerung. Die einfache Germanische Bevölkerung hatte ihre weisen verloren, somit waren sie leichte Beute für die Jüdische Seelenfänger Sekte, die sich darauf hin wie ein Krebsgeschwür über den Kontinent verbreiteten. Diese Sekte, namentlich Christen wurden durch dem Römischen Kaiser Konstantin dazu beauftragt den Rachefeldzug gegen die Kelten, Germanen und Nordmänner, unerbittlich zu führen.

Samstag, 24. September 2016

Baumkult der Germanen in der Gemeinschaft

Wir sollen uns um den Baum begeben, uns an die Hände fassen und niederknien.

Wir schauen hinauf in seine Krone, hindurch sein Geflecht.

Wir sagen dir Dank für die Kraft und die Erkenntnis die in dir wohnt, bevor wir geboren.

Wir senken unser Haupt zu deinem Grund, welcher dich empor gehoben.

Wir sind dankbar für all deine Nachfahren, die durch deine Kraft entstanden.

Wir ehren deine Frau, mit der du dich zu jeglichen Frühjahr vereinigst, um eine neue Schaar zu erzeugen.

Wir sind dir erkenntlich für das Obdach welches dir eigen, erschaffen durch deine Weitsicht, mit der du uns nährest und uns behütest.

Wir trauern um deine Kinder die unter den Lasten der Ketzer gefällt wurden.

Wir geloben dir das deine Ahnen in uns Leben zum Wohl deiner Nachkommen.

Wir erblicken und verstehen deine Absicht gutes zu erwirken.

Wir senken unser Haupt in Demut bis in die tiefen deiner Wurzel.

Du bist uns Heimat und Schutz.

Wir erheben uns vor dir um dein Ansehen zu stärken.

Deine und unsere Kinder mögen Wohlgefallen bereiten im Angesicht unserer Tat.

Germanische Glaubenslehre im Widerspruch zur Christenheit

Die Ähnlichkeit der Darstellungen zwischen dem Allvater Odin (altsächsisch Woden, Hauptgott der Germanischen Glaubenslehre. Odin tritt in vielfältiger Gestalt auf; als Göttervater, Dichtergott Totengott, Kriegsgott, Gott der Magie, der Runen und der Ekstase) und der des christlichen Gottes ist frappierend.
Beide werden mit hohen Alter und langen weißen Bart als auch von mächtiger Gestalt, bildlich belegt (in der christlichen Religion wurden solche Darstellungen durch sogenannte Visionen überliefert, welche rational Betrachtet irrational sind).

Ebenso muss hervorgehoben werden, dass der Status Allvater, den der Germanenoberster, dem Odin zugesprochen, ähnlich ist mit dem Begriff Allmächtiger. Das Wort Allvater beinhaltet zudem die Begrifflichkeit der Intention, Er, Odin sei der Vater aller – dementsprechend Allmächtig.

Gravierend ist auch die Ähnlichkeit das sowohl Odin, der Allvater der Germanen, einen Sohn hat im Zusammenhang mit dem des christlichen Gottes, ihm zugeordnet, Jesus von Nazareth. In diesem Kontext möchte ich darauf hinweisen, das das Wort Allvater den Schluß folgern lässt, dass Allvater, Allmächtiger, im Kontext Vater innerhalb beider Worte nicht außer Acht gelassen werden dürfen.

Sowohl der Germanische Allvater Odin als auch der vermeintliche Gott der Christen, namentlich Gott oder Vater als auch Allmächtiger genannt, haben ihren Wohnsitz über der Erde. In der Germanischen Glaubenslehre, überliefert in der Edda, wird der Zugang in das Reich des Odin (Asgard) durch einen Regenbogen (Bifröst) beschrieben, der in der christlichen Überlieferung ein Zeichen der Hoffnung darstellt.

Die Anbetung der Maria („Mutter Gottes“) muß im Zusammenhang mit der Germanischen Gottheit Freyia gesehen werden („Frau, „Herrin“). Die Freyia ist die bedeutendste Göttin in der nordischen Glaubenslehre. Sie ist die Herrin der Liebenden – zudem Fruchtbarkeitsgöttin und Lehrerin der Magie.

Frigg oder Frigga (altsächsisch, fri „Frau“) ist in der Germanischen Glaubenslehre die Frau von Odin dem Allvater, und somit Hauptgöttin. Ihr Wohnsitz liegt inFensalir. Frigg und Odin ergreifen Partei bei Konflikten der Menschen (…) Frigg ist Göttin der Frau, der Verwandtschaft und evtl. der Liebe.

Im Widerspruch gegen die Christenheit

Werte Leser und Leserinnen,

dieser Blog soll der Aufklärung der Zusammenhänge zwischen der Christenheit und der viel älteren Germanischen Glaubenslehre dienen.

Die Inhalte sind dazu angedacht, die auffällig ähnlichen „Gemeinsamkeiten“ innerhalb der von „Christen“ erfundenen Religion im Kontext der Lehre von Odin und der der Germanischen Bevölkerung anzeigen.

Ich werde sie stets auf den neuesten Stand, meiner für sie, der Aufklärung angedachten Neuerungen, meiner mir neu gewonnenen Erkenntnisse, informieren.